Landflucht, Alterungsprozesse und das Verschwinden sozialer und gesellschaftlicher Netzwerke und Infrastrukturen sind auch im Vogtland Thema.

Allerdings ist es Verantwortlichen vor Ort aufgefallen, dass es eine Vielzahl von Initiativen und Ideen in den Ortschaften und der Stadt gibt, die aufgrund von Zeitmangel, nicht vorhandenem Projektmanagement oder fehlenden Know-how nicht zur Umsetzung gelangen. Dies soll nun mit Hilfe der Möglichmacherin Bianca Jahn der Vergangenheit angehören.

Ziel ist es, Menschen und ihre Projektideen organisatorisch zu unterstützen, damit sie diese zur Ausführung bringen können. Die Möglichmacherei will aber auch die traditionellen Vereine in Adorf erreichen. In vielen Vereinen fehlt es aufgrund des demografischen und gesellschaftlichen Wandels an Personal, um Aktivitäten aufrechterhalten zu können. Hier kann dann bei Bedarf die Möglichmacherin unterstützen.

„Es geht uns deshalb nicht nur um neue Ideen und Projekte“ meinte Dr. Klaus Zeitler, der die Möglichmacherei im Rahmen des Projekts „Demografiewerkstatt Kommunen“ des BMFSFJ mit angestoßen hatte. „Wir wollen auch die vorhandenen Strukturen und Initiativen stärken und nachhaltiger machen“. Auf diese Weise werde, so die Zielsetzung der Adorfer Möglichmacher, bürgerschaftliches Engagement unterstützt und damit auch die Lebensqualität im gesamten Stadtgebiet gesteigert.

Die Möglichmacherei der Stadt Adorf wird vom BULE-Programm des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL)unterstützt!

zur Gemeindehomepage und dem Projekt