Raus aus den Großstädten, zurück in die Heimat

Das Leben auf dem Land ist mit Sicherheit nicht nur idyllisch, Bevölkerungsrückgang, Überalterung, leerstehende Häuser, fehlende Arbeitsplätze in der Nähe, zurückgehende Infrastruktur (haben wir zum Großteil selbst verursacht!), weit entfernte Bildungs- und Kulturangebote machen uns in vielen Regionen zu schaffen.
Niedrigere Wohnkosten im Vergleich zur Stadt machen diese Probleme, Herausforderungen nicht wett. Aber da ist mehr auf dem Land, mehr was unsere Lebensweisen auf dem Land auszeichnet.
Das soziale Leben in ländlichen Räumen ist durch die Balance zwischen traditionellen und innovativen Lebensstrukturen geprägt. Familientraditionen, der Umgang, das Leben mit Freunden, die man oft seit frühster Jugend hat, Vertrauen auf die Hilfe der Nachbarn, Leben in Gemeinschaften, Engagement in Vereinen und Bürgergruppen sind Grundlagen des Alltagslebens. Es entsteht Sicherheit, Vertrautheit, Geborgenheit als Grundlage für die Mitverantwortung für den eigenen Lebensraum, für Innovationsbereitschaft und aktive Zukunftsgestaltung.
Das Leben auf dem Land ist wesentlich mehr als niedrigere Wohnraumkosten!
Otmar Weber

Wer Karriere machen will, muss in die Metropolen ziehen. Doch für Familien ist das ein Problem. Wohnraum können sie sich dort nicht mehr leisten. Arbeitgeber müssen sich anpassen – die Familien werden es nicht mehr tun.

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