Warum Mischwälder und ihr Artenreichtum immer wichtiger werden

Jahrhundertelang wurden in Deutschland Nadelbaum-Monokulturen gezüchtet – der ursprünglich vorhandene Mischwald wurde weit zurückgedrängt. Nun zeigt sich die Auswirkung der Monokulturen in instabilen Wäldern. Die Lösung? Der Waldumbau.

Man kann es sich heute kaum noch vorstellen, aber vor etwa 7000 Jahren war ganz Mitteleuropa fast vollständig von Mischwäldern bedeckt. Die Menschen ernährten sich zu diesen Zeiten fast ausschließlich von Wurzeln, Pilzen, Früchten oder von Tieren, die sie auf der Jagd erbeuteten.
Erst allmählich zähmten sie Schafe, Schweine und Rinder und gingen zum Ackerbau über. Aus Jägern und Sammlern wurden Bauern, die ersten Wälder wurden für Felder und Siedlungen gerodet.

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