Weiler – eine historische Lebensform

Kleinstsiedlungen im ländlichen Raum stellen eine Sonderkategorie der Planung dar. Unterhalb des Dorfes angesiedelt sind sie Elemente einer agrarisch geprägten Kulturlandschaft, die durch externe und interne Einflüsse einer starken Wandlungsdynamik unterliegen. 

Je nach Lage im Raum treten dabei vor allem Veränderungen in der Landwirtschaft, demographische Verschiebungen und Veränderungen
der Lebensweise und der Wohnansprüche in ihren unterschiedlichen Nuancen zu Tage.

Weiler und Einzelsiedlungsstrukturen unterliegen dabei den gleichen Wandlungs- und Anpassungsprozessen wie andere ländliche Strukturen. Im öffentlichen Diskurs werden ländliche Siedlungen, insbesondere Kleinstsiedlungen dabei gehäuft als Problemlagen 
definiert.

 

Thomas Schmidt hat mich vor einigen Monaten besucht, wir haben lange über das doch sehr besondere Leben in Weilern und die Zukunftsperspektiven gesprochen. Thomas ist es gelungen in seiner Masterarbeit die Entstehung, das Leben in Weilern und die Herausforderungen in der Zukunft umfassend darzustellen. Aus Weilern sind Dörfer gewachsen, Digitalisierung, Demografischer Wandel, Mobilität sind die Herausforderungen für ländliche Räume insbesondere aber für das Überleben dieser sehr besonderen Lebensform. 

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